Wer sich um eigenes Glück betrogen,
kuriert sich bald im kranken Sinn,
stellt, was das Schicksal ihm entzogen,
als selbstgewolltes Opfer hin.
Arne
Fern durch den Nebel glühn die letzten Lichter,
die Menschen traun dem liebevollen Dunkel
und traun der Arbeit, die sie müde macht,
derweil in mir das herrische Gefunkel
der blauen Himmelsewigkeiten wacht.
Oh glücklich ihr, in ruhigem Verzichten.
Wer kennt die Fesseln, die das Blut uns schlägt,
um die in Gottes Licht erblühten Pflichten,
die seine Herrlichkeit uns auferlegt?
Und nie und nie wird die Natur vergehn!
Nun erst begreif ich ihren klaren Sinn,
da ich im Leid von ihr gemieden scheine.
Oh, Lenkerin aus stammelndem Beginn,
bis in die helle Freiheit, wo Erkennen
und unser Herz des Vaters Namen nennen,
durch dich befreit von allem falschen Scheine,
daß Gott in dir sich unserm Wesen eine.
Du bist nur Lenkerin, bist Mittel, Weg und Hort,
doch nie die Heimat, nie das eine Wort.
Die Moorvettel tritt auf.
Die Moorvettel
Ich seh den hochwürdigen Pfarrer allein.
Wird ein Fräulein im Moor zu erwarten sein?
Arne
Eine menschliche Stimme hier noch so spät?
Die Moorvettel
Wir sehn uns nie auf den täglichen Wegen.
Ich bitte um einen übrigen Segen,
wenns nah vor Mitternacht noch geht.