Mich hat kein Spuk der Hölle gebracht,
mich führte Gottes barmherzige Macht,
ich such dich schon die halbe Nacht.
Sieh mich ermattet, von Sorgen verzehrt,
von Herzen dankbar, daß Gott mich erhört,
daß ich dich gefunden hab, eh’ es zu spät.

Naemi

zu Jörgen

Für was denn, glaubst du, sei es noch Zeit?

Jörgen

Wie schändlich bist du deines Werks gewiß!

Naemi

In dir seh ich kein Hindernis.
Nenn immer schändlich, was du nicht verstehst.
Für dich ist klüger, daß du gehst.

Jörgen

Holger, lieber Herr, schau mich an!
Hab ich dir je ein Unrecht getan?
Und wenn es dem Knechte zu schweigen gebührt,
oh, höre dem Freund deines Vaters zu:
Du bist in Irrtum und Schuld verführt,
ins ewige Verderben taumelst du.