Knurren der Hunde nahe.

Krähen der Hähne.

Scharren der Pferde.

Schnauben der Pferde.

Häckerlingschneiden.

Singen, Diskurrieren und Zanken der Leute.

Kanonendonner.

Brüllen des Rindviehs.

Schreien der Maulesel.

So, in scheinbare Verse abgeteilt findet sich das bei Goethe. Sind aber keine Verse, sondern ein Versuch, bei Gelegenheit der Belagerung von Mainz, »die mannigfaltigen fern und nah erregten Töne« »genau zu unterscheiden« und aufzuzeichnen. Ich kenne manches »impressionistische« »Gedicht« manches Modernen, das schlechter ist als dieser Tönekatalog Goethes.