»Das ist nicht wahr! Das darf nicht wahr sein!«
»Aber warum soll ich denn nicht auch mal zur Buchner zum Tee gehen?«
»Weil Du mir gehörst. Das gibt's nicht. Da wird nichts draus.«
»Ich hab's versprochen.«
»Dann bleibst Du eben einfach weg. Die Buchner weiß ganz genau, daß Du mein bist. Es ist eine Niedertracht von ihr — ich laß mir's nicht von Dir gefallen!«
»Und ich laß mir's nicht von Dir gefallen, daß Du über mich verfügst, wie über ein Spielzeug.«
»Hans, so darfst Du nicht zu mir sprechen, das weißt Du auch, daß Du das nicht darfst! Du hast auch ein böses Gewissen dabei!«
Hans Thumser ging mit drei raschen Schritten ans Fenster und trommelte an die Scheiben. Wahrhaftig, sie hatte recht — es war ihm hundeelend zumute — nichts als Liebes hatte sie ihm getan, weit über Hoffen und Träumen hinaus hatte sie ihn glücklich gemacht ... und er — er hatte immer über sie hinweg geträumt von der andern.
»Nun, hast Du Dich besonnen — kommst Du mit mir?«
»Ich kann's nicht ... ich hab's versprochen.«