»Und wenn's um sechsundzwanzig Paar Regensburger Würschte geht, ich kann nicht mehr.«
»Helfen Sie mir, Meister, oder soll ich hier auf dem Korridor einen Kniefall tun?«
»Nützt Ihnen auch nichts, kommt alle Tage vor. Lassen Sie mich in Frieden!«
Asta brach in Tränen aus und hängte sich an des Davonhastenden Arm.
»Pah!« brummte der, »auch noch flennen! nützt Dir auch nichts, kommt auch alle Tage vor!«
Aber er schüttelte sie doch nicht ab, als sie sich an seinen Arm hing und das feuchte Gesichtchen an seiner Schulter barg — als sie sich hinter ihm in seine Garderobe drängte.
»Also in drei Teufels Namen, was gibt's? Aber kurz, bitte!«
Er ließ seine lange Gestalt mit einem Grunzen halb des Grimms, halb des Behagens auf das schminkfleckige Sofa fallen. Wies der Besucherin mit Handwink den Frisierstuhl als Sitzgelegenheit. Asta drehte den Stuhl herum, hockte auf seiner vordersten Kante, erzählte stockend, befangen, verwirrt ...
Als sie schwieg, tippte Franz Burg mit dem Mittelfinger der Rechten auf seine Brust und zuckte ein paarmal langsam die Schultern. Seine Brauen waren hochgezogen, um die schmalen Lippen spielte in tausend Fältchen ein Mephistoschmunzeln.
»Sie sollen mir raten, was ich tun soll, Meister!«