»Aber mein gnädiges Fräulein — wie können Sie nur denken ...«

»Also Sie kommen? Das ist schön. — Na, nu wollen wir aber auch ... gut Nacht, Sie — Sie Füchschen Sie!«

»Bitte — Fuchsmajor!« rief Hans Thumser fast laut vor Selbstbewußtsein. »Also ... wenn's denn sein muß — gut Nacht, Agnes Sorel!

Auch jenseits der Loire liegt noch ein Frankreich,
Wir gehen in ein glücklicheres Land,
Da lacht ein milder, nie bewölkter Himmel,
Und schöner blüht das Leben und die Liebe!«

Ja! Wenn man so ein phänomenales Versgedächtnis hat! Und seinen Schiller intus!

»Donnerwetter — allerhand Achtung!« kicherte es von drinnen. »Da möchte man ja wahrhaftig — aber nein — jetzt wird geschlafen — gut Nacht, Herr Fuchsmajor

Tiefe Stille ... Dunkelheit ... und zitternde Sehnsucht ... zitternde Hoffnung ...

Hans Thumser fand keinen Schlaf. Zu toll rumorte die Jugendbangigkeit in seinen Gliedern ...

Er lauschte, ob er wohl noch einen Laut vernähme von da drüben ... aus der Märchenwelt der Träume ... aber alles blieb stumm ... und endlich vernahm er durch den lastenden Frieden der Nacht geruhig schwellende, leise Atemzüge ...

Sie schlief ...