»Sie hat mich beauftragt, ihren Dank noch einmal mündlich zu wiederholen!«

»Nun, war's schön daheim? — Was treibt Fräulein Agathe?«

»Sie baut an unserm Ehenest!«

»Ah — wird's hübsch?«

»Wird noch nicht vorgezeigt, gnädige Frau — ich hab' nicht hingedurft!«

Der Hauptmann lachte übers ganze Gesicht ... er war wie trunken von der Huld seines Weibes: »Na, lieber Flamberg, ich wünsche, daß es gerade so hübsch wird bei Ihnen wie bei uns ... und daß ihr zwei mal gerade so glücklich werdet wie die da und ich ... was, Alte —?!«

Frau Cäcilie lächelte ... ein Lächeln, das Martin durchschauerte.

»Tja, und übermorgen geht's nun fort,« schwatzte Brandeis weiter, »na, für Sie ist das ja nur 'ne Etappe näher auf dem Anmarsch zum Traualtar ... aber für uns zwei —? drei Wochen bittrer Trennung! — Na, Cilly — wo bleibt die Abschiedsträne? — Warten Sie nur, lieber Flamberg, das werden Sie auch noch kennen lernen. — Gut, daß Sie und ich wenigstens zusammen unterm selben Zeltdach schlafen werden ... was, Flamberg? — dann werden wir uns vor dem Einduseln im Stroh von unsern Herzallerliebsten vorschwärmen ... was —?! Ich bin fein heraus ... meine Schwärmerei findet wenigstens volles Verständnis, da Herr Flamberg dich ja kennt ... und sogar einigermaßen gründlich! — wann aber werde ich mal den Vorzug haben —?«

»Nun — wer weiß ... unverhofft kommt oft ...! Darf ich um Ihre Tanzkarte bitten, gnädige Frau?«

»Bitte —!«