ist Glückes Art — ist — Glückes — Art.«
Vor dem Bataillonsstabszelt, der einzigen Behausung im ganzen Biwak, die mit den Wohnungen zivilisierter Menschen eine entfernte Ähnlichkeit hatte, unter dem Vordach, das wenigstens einen dürftigen Schutz gegen den immerzu munter niederströmenden Regen bot, hatte sich eine lustige Tafelrunde zusammengeschart ... ein paar hochkant gestellte Kisten bildeten Tische und Sitzgelegenheit ... das Service bestand aus groben Steinguttellern, aber die erlesensten Delikatessen der Saison gab's diesmal zu schmausen statt der üblichen Feldkost, der Preßgemüsesuppe, des halbverbrutzelten Konservengulasch ... Das heißt, auch diese kriegsmäßigen Speisen fanden ihre Abnehmer ... die drei Damen kosteten sie mit Begeisterung ... die mitgebrachten Herrlichkeiten überließen sie den Herren ...
Den Sekt trank man aus ramponierten Kaffeetassen ...
»An meiner is kein Henkel dran ...!«
»Schad' nischt — is Henkell drin!« schmunzelte der flaumbärtige Carstanjen.
Sassenbach hielt eine kleine Rede auf den holden Besuch: »Mit hold meine ich natürlich nur die gnädige Frau, nicht euch, ihr Mädels ... das bildet euch bloß nicht ein!«
Mit galantem, stürmischem »Oho!« protestierten die Leutnants.
Frau Cäcilie war still ... sie nahm sich zusammen; denn einmal hatte sie einen Blick ihres Gatten aufgefangen, der mit stummer, banger Beobachtung an ihr hing, als sie hingerissen ... selbstvergessen mit Martin Flamberg geplaudert ...
Doch immer verglich lechzend, qualvoll ihr armes Herz.