Gesenkten Hauptes, unsichern Ganges tappte der Maler die Stiege hinab, ohne die beiden Herren zu bemerken, die sich unwillkürlich jeder in einen Stuhl fallen lassen und Stellungen harmloser Zwiesprache angenommen hatten.
Er schritt geradeswegs in den Garderobenraum, der vorn neben der Eingangspforte lag ... kam gleich darauf wieder heraus ... den Helm schief auf den Kopf gestülpt ... im Begriff, den Säbel umzugürten ... Kaum konnten die fliegenden Finger die Zunge des Koppelriemens in die Schnalle bringen ...
Aufschauend bemerkte er die beiden Herren.
Er zwang sein tief erblaßtes, finster verzerrtes Gesicht zu einem verbindlichen Lächeln: »Nun, Quincke, gehn Sie noch nicht mit ins Dorf hinunter? — Wir müssen uns morgen um drei wecken lassen, außerdem fünfundvierzig Kilometer in Aussicht!«
»Haben Sie sich denn schon von den Stäben verabschiedet?«
»Ne ... ich bin müde, drücke mich französisch! ... Na, woll'n Sie mit ...? Der Weg ist verdammt dunkel!«
»Ich habe Blowitz versprechen müssen, auf ihn zu warten —!«
»So —? Na, dann muß ich also in Gottes Namen allein —! Guten Abend, meine Herren! — Wohl bekomm's!«
Säbelrasselnd, beherrschten Ganges schritt er von dannen.
»Donnerwetter! — sah der aus!« sagte Quincke, »was ist dem denn passiert?!«