Nun, das mochte noch hingehen! —

Aber das dritte Bild:

Huldigung des Regiments vor der Büste Wilhelms des Zweiten! —

War denn dem guten Einjährigen, den man zum Dichten kommandiert hatte, nicht etwas weniger Verschlissenes eingefallen?!

Und um diese drei Bilder herum ein Dialog zwischen dem »Krieg« — Leutnant Blowitz — dem »Frieden« — Molly von Sassenbach — und dem »Genius des Regiments« — Frau Cäcilie von Brandeis! —

Zunächst tritt der Krieg auf, spricht dem Genius des Regiments seinen Glückwunsch zur Wiederkehr des Ruhmestages von Gravelotte aus, mahnt an alte Schlachtenherrlichkeit und beklagt die endlose, flaue Friedenszeit ... Schon erscheint der Friede, legt ebenfalls seine Glückwünsche dem Genius zu Füßen und behauptet, das Regiment leiste auch im Frieden nützliche Arbeit für die menschliche Gesellschaft ...

Alsdann führt der Krieg die Bilder der großen Vergangenheit herauf: Bild eins und zwei.

Der Friede ist natürlich erschlagen, preist aber mit einem längeren Erguß das treue Schaffen des Regiments an der Wehrhaftmachung des Volkes und kommt mit einem Übergang von haarsträubender Kühnheit auf die Huldigung an die neue Kommandeuse ... im Frieden blühe nämlich die holde Geselligkeit ... der Friede sei der Bereich der Frau ... und so weiter ...

Der Krieg ist galant genug, das zuzugeben; aber das Soldatenhandwerk, erklärt er, sei nun doch einmal Männerhandwerk, und schließlich ruft er die Germania zur Entscheidung auf ...

Die erscheint in der Person von Nelly von Sassenbach, erklärt selbstverständlich, das Regiment sei ihr in Krieg und Frieden gleich wert, und endigt mit einer Huldigung an den erhabenen Schirmherrn des Friedens, dessen Gipsbüste alsdann erscheint, umgeben von Soldaten des Regiments in den historischen Uniformen von 1870 und den heutigen, sowie von Offizieren und Ehrenjungfrauen — bengalische Beleuchtung — Kaiserhymne — Tusch — aus —!