Der Besucher verstand. »Ich darf die Damen nicht länger aufhalten!«

»Ich hoffe, Sie werden mir noch mehr von Schiller erzählen, Herr Frobenius,« sagte das Mädchen, indem es sich erhob.

»Ich fürchte,« meinte Frobenius, »dazu wird kaum Gelegenheit sein!«

»Aber gewiß! — erstens sehen wir uns doch nächstens auf dem Regimentsfest — und zweitens werden wir doch hoffentlich bald einmal das Vergnügen haben — nicht wahr, Mama? — Herrn Frobenius bei uns zu sehen!?«

»Ich hoffe das gleiche,« sagte Frau von Sassenbach in einem Ton, der wenig mit dem Inhalt ihrer Worte stimmte ..

»Leben Sie wohl, Herr Frobenius, und seien Sie nochmals bedankt ... ja ... seien Sie bedankt ...! Auf Wiedersehn, Herr Frobenius!«

Beim Aufstehen kamen Beine und Säbel abermals in Konflikt.

Was tat's! — — Auf Wiedersehn! hatte sie gesagt — auf Wiedersehn — —


In dem Kreise der Gleichgültigen und Zurückhaltenden, in dem Frobenius sich bewegte, hatte er, ohne es zu wissen und zu ahnen, einen geschworenen verbissenen Feind.