8) S. Dubnow: "Weltgeschichte des Jüdischen Volkes", Berlin 1928, Bd. VI, S.225 und C. d'Elvert: "Zur Geschichte der Juden in Mähren und Österr.Schlesien", Brünn, 1895, S.123.
9) B Brilling: "Die schlesische Judenschaft im Jahre 1737" im Jahrbuch der Schlesischen FriedrichsWilhelmUniversität zu Breslau, Bd. XVII, Berlin 1972.
10) S. Dubnow a.a.O., Bd. VII, S.286f.
Anmerkungen zu "Die Familie und Kattowitz"
1) Nr.1256 des Staatsbürgerverzeichnis im Amtsblatt der Königlichen Breslauschen Regierung vom 16.November 1814, Beilage S.16, sein Wohnsitz Woschczytz. Er ist auch verzeichnet im Register der im Kreis Pless damals wohnenden Juden im Zydowski Instytut Historyczny w Polsce, Warszawa, als 1782 geboren, seit 1808 verheiratet mit Saara, und zu seinem Hausstand gehören 4 zwischen 1799 und 1806 geborene Stiefkinder mit dem Namen "Walder". Laut Überlieferung und anderer Evidenz war die Ehefrau Sarah geb. Holländer, verwitwete Waldau. Keines der beiden Register hat Rubriken für den Geburtsort oder Namen des Vaters. Über diesen, meinen Ururgroßvater haben wir nur die mündliche Tradition, daß er in seinem Alter von Woschczütz als Schriftkundiger nach Pilica gerufen wurde und dort starb. Das könnte zu der Zeit gewesen sein, als Pilica durch die Teilungen Polens an der Grenze des preußischen und österreichischem Teilgebiet lag (Gieysztor "History of Poland", Karte Nr.25).
2) Siehe "Mormonen" Film 579598 Bd.29 Familienregister der Juden von Sohrau Nr.39. In der 1817 Zuzugseintragung ist sein Geburtsjahr als 1779 verzeichnet, sein Beruf als Lederhandel.
3) Von den Kindern seiner verstorbenen Frau adoptiert er den 1802 geborenen jüngsten Stiefsohn Isaak, dessen Sohn Louis später Mitgründer der bekannten Erzhandelsfirma Rawack & Grünfeld wird.
4) Vermutlich eine Tochter des 1768 geborenen, seit 1809 in Nieborowitz, Kreis Rybnik, ansässigen Gastwirts Samuel Huldschinsky.
5) Handbuch zu dem Atlas von Preußen, Erfurt 1836.
6) Im Zuge der wieder zunehmenden Ansiedlung von Juden in Oberschlesien wird Woschczytz für 1693 erwähnt(….), und ein jüdischer Toleranzsteuerzahler in 1737 ist auch für Woschczytz erwähnt bei Brilling S…