42) Nach Stephan S.48 hatte Richard Otto Frankfurter noch auf der Vorstandssitzung vom 25.Juli gefordert, die Partei solle als "Dietrich Partei" allein in den Wahlkampf gehen. Frankfurter kannte ich als Präsidenten der Altherren der FWV, als ich 1929 als Nachfolger Ollendorfs Außenvertreter der FWV wurde, nahm ich an Sitzungen des Präsidiums in seinem Hause teil. Wie aktiv und anscheinend sehr angesehen er damals auch noch in den Gremien der Demokratischen Partei war, habe ich dem Buch von W. Stephan mit Interesse entnommen. Sein Vertrauen in Dietrich habe ich damals geteilt.

43) Hermann Proebst wurde nach dem 2. Weltkrieg als Chefredakteur der "Süddeutschen Zeitung" sehr bekannt und angesehen.

44) Hermann Graml S.214f.

45) Das war auf dem vorjährigen Kongreß, an dem ich noch nicht teilgenommen hatte, beschlossen worden. Führer der deutschen Delegation war damals der. Zentrumsstudent Felix Raddatz gewesen. Für viele Informationen über die FUI bin ich Dr. Jacques Kunstenaar, Zürich, den ich damals als Leiter der Schweizer Delegation kennen lernte, zu Dank verpflichtet.

46) In seinem Bericht (Der Student 18/S.6) über den FUI Kongreß kommentiert Wolfgang Straede dann "..ein von den Deutschen wegen seines wichtigen Präzedenzcharakters ohne weiteres angenommener Vorschlag". Für mich war das ein Erfolg für was man heute pluralistische Lösungen nennen könnte, verglichen mit der vorherigen Haltung der Deutschen Studentenschaft, und ich meinte, daß ich denen dabei beteiligten Exponenten Wolfgang Straede und Dr. Walther Reusch auf dem Wege zu diesem Schritt geholfen hatte.

47) Ich erinnere mich dabei an Ernst v. Salomon "Der Fragebogen".

48) Während der Genfer FUI Tagung war bei dem üblichen Besuch der deutschen Studentendelegation bei der Deutschen Vertretung beim Völkerbund auch das Thema Mitteleuropa erwähnt worden und der Plan, daß wir darüber mit den tschechischen Studenten sprechen würden.

49) Informationen über Teilnehmerzahl (etwa 100 "Studenten und jüngere Altakademiker") und vertretene Länder (10) enthält dann der Bericht über die Tagung in "Der Student" 1931 Folge 7 S.10.

50) "Student & Hochschule" Jahrgang 3 Nr.1/2 S.22.

51) Dazu siehe ausführlich in Peter Krüger a.a.O. schon S.382/3, wo v. Schubert und Köpke als Gegner solcher Erwägungen erwähnt werden, die aber andere tatsächlich beschäftigten.