Adrienne:
Du bist ungeschickt. Alle haben mir die Bluse zugeknöpft — du kennst die einfachsten Anstandsregeln nicht.
Der Sohn:
Ich bin ein Anfänger in der Liebe: das wird mir mit Schrecken klar. Aber die Kunst ist groß, und ein junger Mann muß Bescheid wissen, bevor er die höhere Mathematik versteht. Ich nehme deinen Vorschlag an — unterrichte mich! Ich bewundere dich: du weißt viel mehr als ich. Ich war so ängstlich, als wir heute Nacht die Treppe hinaufgingen, an den frechen Kellnern vorbei. Wir sind durch die Mitte des Lebens gewandert ... aus allen Zimmern dieses verrufenen Hotels brachen Ströme, dunkle und unbewußte ...
Adrienne:
Gib mir die Butter!
Der Sohn:
Ja, und wie du den Mantel nahmst und aufs Bett warfst — das werde ich nicht vergessen. So selbstverständlich, so klar in sich! Ich weiß jetzt, mit welchem Ton man eine Kerze verlangt, die nicht da ist.
Adrienne: