Der Sohn:

Ich weiß nicht mehr, wie du aussahst.

Adrienne

(mit großer Ruhe, nimmt ein neues Stück Brot):

Du liebst mich noch nicht.

Der Sohn:

Im Ernst — sei nicht böse. Ich war enttäuscht. Wie nüchtern ist ein Körper und ganz anders, als man sich denkt. Adrienne, du lebst für mich, wie du aus dem Wagen in den Korridor tratest. Wie du in einem fremden Hause Bescheid weißt! Du bist eine Heldin. Ohne dich wäre ich vor Scham in die Erde gesunken. Auf verschossenem Samt am Geländer — ich glaube, das ist die gleiche Anmut, über Goldfelder und malayische Spelunken zu gehn. Ich habe nichts Irdisches mehr an deinen Füßen bemerkt —

Adrienne:

Manche Herren lieben nur meine Füße. Ich muß nackt auf dem Teppich tanzen.

Der Sohn: