Der Sohn:

Aber wer hilft uns? Bis zum einundzwanzigsten Jahre sind wir preisgegeben der Peitsche und dem Wahnsinn des väterlichen Gespenstes.

Der Freund:

Ist es das erstemal, daß ein Werk für die Freiheit geschieht? Auf, die Fahnen und Schafotte der Revolution! Wenn das alte tot ist, macht man ein neues Gesetz. Wir wollen brüllen, bis man uns im Parlament unter der goldenen Kuppel hört. Um nichts Geringes wagen wir unser Blut. Und der Gedanke, dies Feuer, mächtig zu allen Tagen der Welt, wird nicht erlöschen vor Übermacht und Hinterlist. Wir müssen siegen, weil wir stärker sind.

Der Sohn:

Sind wir nicht allein — wir zwei in diesem Zimmer? In welchen Räumen tönt Widerhall?

Der Freund:

In allen, wo junge Menschen sind. Hast du nicht geredet in der gestrigen Nacht? Hörtest du nicht die Stimmen des einen tausendfach? So glaube nur: die Stunde ist da. Und sie fordert das Opfer.

Der Sohn:

Was kann ich tun! Ich bin nur ein armer Teufel, der selber vertrieben ist.