Du hast, unter dem Deckmantel der Erziehung, ein Verbrechen an mir begangen. Dafür wirst du Vergeltung finden.
Der Vater
(springt auf, beherrscht sich aber):
Ich warne dich!
Der Sohn:
Ich bin nicht hier, um in Tönen des gestrigen Tages dich um etwas zu flehn, für das ich zu klein und zu niedrig dich erkannte. Ich bin hier, Rechenschaft von dir zu fordern — und Sühne: Auge um Auge. Du wirst kein überflüssiges Wort von mir hören. Heute werde ich die nüchterne Rolle spielen, in der du gestern verunglückt bist. Laß alle Gefühlchen beiseite. Willst du mich auf meinen Geisteszustand untersuchen — es steht dir frei. Ich phantasiere nicht. Soll ich mich auf diesen Tisch legen ...? (Er wendet sich zum Untersuchungstisch.)
Der Vater
(zieht hinter dem Schreibtisch eine Hundepeitsche hervor und beugt sie, wie um sie zu prüfen, übers Knie):
Sprich weiter!
Der Sohn