Das Weitere hörst du auf deinem Zimmer.

Der Sohn

(geht zur Mitteltür und verschließt sie):

Dann muß ich dich zwingen, mich zu hören. (Er nimmt den Schlüssel an sich und streckt drohend den Arm aus.) Setz dich, oder es gibt ein Unglück! Du willst es nicht anders — du sollst es haben. (Er tritt auf ihn zu. Der Vater erhebt die Peitsche, als wollte er zuschlagen, aber von plötzlichem Schwindel ergriffen, fällt er rückwärts in den Sessel.) Zum letzten, blutigsten Male frag ich dich hier: läßt du mich in Frieden aus deinem Hause? Du hast mich lange genug gequält. Doch die Gewalt am wehrlosen Kinde ist nun vorbei. Vor dir steht einer zum Äußersten entschlossen. Wähle! (Er wartet auf eine Antwort. Sie erfolgt nicht. Er geht zurück zu seinem Tische und setzt sich wieder.) Reden wir weiter.

Der Vater

(kommt langsam aus der Abwesenheit zu sich):

Meine Haare sind weiß geworden ...

Der Sohn:

Was geht mich dein Haar an — denke an deine Worte gestern! Ersparen wir uns die Altersjournale. Wir sind unter Männern: wenigstens halte ich mich dafür.

Der Vater: