(Er entfernt sich und schließt die Türe.)

Der Sohn

(bleibt unbeweglich).

Dritte Szene.

Der Sohn

(allein. — Eine Klingel im Hause ertönt. Er eilt zur Türe. Sie ist verschlossen. Er rüttelt. Sie gibt nicht nach. Die Klingel ertönt wieder. Stimmen werden laut, den Besucher abzuweisen. — Er taumelt in einen Sessel; sitzt mitten im Zimmer. Am dunkelnden Fenster erscheint jetzt groß die Scheibe des gelben Mondes):

Mond ist wie gestern um diesen Ort. Ich lebe zu sehr. Schick' mir deinen Engel, Gott! Gefangen in bitterster Not — ich Geknechteter im steigenden Licht — (Er sieht aufwärts.) Da bist du mir angesteckt, Baum voller Kerzen. Lausch ich dir wieder an Zimmers Rand, o Geschenk, o Geschenk! Weshalb kommst du, mein Auto, nicht? Muß ich Qualen erdulden der Freude so nah? Die Verzweiflung erstickt mich. Könnt ich weinen! Könnt ich geboren sein!

(Im Fenster, vom Monde beglänzt, steht das Gesicht des Freundes aus dem ersten Akt.)

Der Freund: