Nur hier und da schrieb sie ihm ein paar Zeilen.
Antwort erhielt sie nie: es war ihres Vaters wegen, der die Post immer zuerst in die Hand bekam, nicht möglich.
Auf das Gespräch an jenem Gewitterabend waren beide nicht mehr zurückgekommen.
Es war am Morgen eines schwülen Sommertages.
Hilde Tiedemann ordnete den Frühstückstisch, der auf der Terrasse stand, vor welcher der Wald lag, in dichten, grünen Beständen.
Sie horchte dem Kuckucksruf und zählte in lächelndem Widerwillen den Laut.
Achtmal war er erklungen. Wenn der Volksmund recht behielt!
Sie fuhr sich über die Augen und seufzte.
Der Sommer ging in wenigen Wochen zu Ende, und das alte Leben begann vom neuen.
Ihr Vater hatte sich geändert; er war ruhiger und gerechter geworden, wie stets, wenn er allein war, ohne fremden Einfluß.