Dunkle Flecken brennen um Jan Wolnys flackernde Augen; die zwei letzten Tage haben ihn alt gemacht.
Er hält die schmale Hand wagerecht vor sich hin, sie ist ruhig und zittert nicht.
Wieder repetiert Fürst Solt seinen Chronometer.
Er schüttelt den Kopf:
Vor fünfundzwanzig Jahren erschoß sich Fürst Grobow, weil die Sekundanten ihn vom Zweikampf ausschlossen, da er um wenige Minuten zu spät kam. Und damals handelte es sich um weniger! Das Weib eines jeden ist vogelfrei, kann es der Mann nicht hüten, aber schweigend muß er sie besitzen und sich dem anderen stellen Aug' in Auge, das ist uraltes Herrenrecht!
Eine Viertelstunde ist vorüber.
Es ist Zeit zum Handeln:
Er tritt zu Jan Wolny, der gibt ihm freie Hand. Seine Augen erlöschen, müde Resignation legt sich über die Lider. Ein dumpfes Leben steht vor ihm, in zerrissenen Fesseln, die desto fester binden.
Blutrot ist der Husar:
»Ich werde sofort meinen Mandanten aufsuchen, es muß ihm etwas zugestoßen sein ...«