Wieder sieht er seine Mutter in des anderen Arm, als er die Tür aufreißt.
»Du hast gehorcht?« fährt sie auf.
»Ja!« stöhnt er und reißt den Riemen von der Wand. »Da hast du, Hund«, er schlägt ihn Fred Tiedemann ins Gesicht.
Dann stehen sie Aug' in Auge.
Alles, was die heutige Ordnung zum Glück verlangt, ist auf des anderen Seite, auf seiner nur tote Ueberlieferung und entwürdigtes Andenken. Warum muß der andere ihm das letzte rauben, die Illusion, daß seine Mutter ehrlich sei?
Ihr Leib hat Unglück über die Wolnys gebracht von dem Tage an, da Wladimir Wolny sie aus der Manege an seine Seite zog.
Sie schlägt die Tür zu und läßt sie allein.
Mit stoßender Hand hält er Fred Tiedemann zurück; er soll es teuer zahlen, das Spiel mit der Ebenbürtigkeit!
Er ist ja Kavalier, nun soll er ihm Rechenschaft geben!
Fürst Solt muß ihm helfen; der alte Edelmann ist noch keinen Strich gewichen von alter Art. Er fragt nicht viel, er hat schon so viel Aehnliches gesehen. Er verneigt sich und nimmt an.