Er sah, wie sich die Köpfe nach ihm wendeten. Plötzlich war Fred an seiner Seite. Wie ein Ertrinkender griff Klaus Tiedemann nach dessen Arm:
»Ich kann nicht reden.«
»Warum?«
Klaus Tiedemann rang nach Luft. »Mir ist nicht gut; ich glaube, mich trifft der Schlag«, er zwängte die weißbehandschuhte Rechte in seinen Hemdkragen. »Hilf mir!«
»Ich will dich vertreten.«
Die Worte waren rasch hin und her geflogen; vor beiden öffnete sich eine Gasse. Die Herren sahen erwartungsvoll auf Klaus Tiedemann.
Mit schnellem Schritt trat Fred vor und verneigte den wohlfrisierten Kopf; seine Gestalt deckte die seines Vaters. »Eure Exzellenz. Hochbeglückt sieht der Verein der Großindustriellen unseres geliebten Heimatlandes seit langem dem heutigen Tage entgegen, der uns ein Heim geben soll für dauernde Zeiten ...«
In leichtem Tone flossen wohlgesetzte Worte an Klaus Tiedemanns Ohren vorbei, daß er freudig den Kopf hob und zur Seite trat, um in Freds Gesicht Ausblick zu gewinnen.
»... Euerer Exzellenz Gegenwart gibt uns die frohe Zuversicht, daß unser Bestreben von maßgebender Seite gewürdigt und unterstützt wird ...«
Er war stolz auf seinen Sohn!