Klaus Tiedemann senkte den Kopf; er ging als letzter.
Sie saßen am nächsten Tage, nach dem Abendessen beisammen. Klaus Tiedemann hatte einen großen Bogen weißen Papiers vor sich liegen.
»Ich bin auf jeden Fall dagegen!« sagte Fred und streifte die Asche von seiner Zigarre.
»Ich auch.«
»Ihr wollt Görnemann diesmal nicht einladen?« Hilde sah erstaunt von ihrer Stickerei in die Höhe. »Warum denn?«
Klaus Tiedemann ließ seinem Sohn das Wort. Er sah ihn erwartungsvoll und ermunternd an. Fred sprach:
»Mit den alten Gewohnheiten muß endlich einmal gebrochen werden. Jetzt, wo wir nach Mamas Tod das erste Souper geben, ist die beste Gelegenheit dazu. Was soll Görnemann in dieser Umgebung? Unser Bekanntenkreis ist, Gott sei Dank, mit der Zeit ein anderer geworden. Einen Fürsten Solt und eine Baronin Wolny können wir nicht mit Herrn Sebastian Görnemann zusammenbringen. Da gibt es doch gar nichts zu reden, und auch Olthoff würde sich für eine solche Bekanntschaft bedanken.«
Er nahm seinem Vater den Bleistift aus der Hand und zog einen dicken Strich durch den Namen seines ersten Angestellten.