In dem festlichen Aufzug, die verwelkten Blumen vor der Brust, fröstelte sie.

Jeder Laut, der von der Straße heraufklang, tat ihnen weh.

So verging die Zeit.

Es läutete.

Sie fuhren zusammen und horchten.

In scheuer Erwartung sahen sie sich nicht an.

Es war Gerhard Tiedemann, der kam, von seinem Vater den Abschied zu verlangen.

Die beiden Männer standen sich gegenüber, wortlos und stumm.

Dann brach der Jüngere das Schweigen:

»Du weißt, Vater, warum ich hier bin?« Klaus Tiedemann nickte. »Es geht nicht länger zusammen mit Fred. Du hast ihm die Macht gegeben. Was soll ich? Du hast andere Kinder, die du liebst. Ich bin dir nur Pflicht. Du schämst dich meiner. Darum laß mich gehen; man kann brieflich leichter Vater und Sohn sein als im Leben nebeneinander.«