[280] Keysler, Neueste Reisen, Hannover 1751. S. 1284.
[281] Schlözer, Krit. Untersuchungen zur Gesch. der Deutschen in Siebenbürgen. S. 297.
[282] F. Müller, Gesch. des Hexenglaubens in Siebenbürgen, S. 50–52.
[283] Vergl. den „Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit. Neue Folge. Organ des germanischen Museums“. Band XXIII. Jahrg. 1876, S. 295 ff.
[284] „Sr. Kaiserl.-Königlich-Apostolischen Majestät allergnädigste Landesordnung, wie es mit dem Hexenprozesse zu halten sei.“ 1766.
[285] Wir verdanken die Einsicht in diese Akten der gütigen Mittheilung des Herrn Prof. Dr. jur. Fuchs zu Marburg, dem die Originale vorlagen.
[286] Johannes Scherr hat in seiner neuesten Schrift „Hammerschläge und Historien“ (Zürich, 1878) unter dem Titel „die letzte Reichshexe“ den mit der unglücklichen Nonne Maria Renata angestellten Hexenprozess nach „authentischen Abschriften“ der Prozessakten mitgetheilt. Diese Mittheilungen enthalten indessen über das, wodurch die alte Nonne zum „Geständniss“ gebracht wurde, gar nichts, und sind darum unvollständig. Zu ihrer Ergänzung dient noch immer der von dem Abte Oswald Loschert nach den Akten angefertigte und an die Kaiserin Maria Theresia eingesandte Bericht, der sich in Horst's Zauberbibliothek Th. III. S. 165 unter dem Titel abgedruckt findet: „Wahrhafte und umständliche Nachricht von dem Zufalle, so das jungfräuliche Kloster Unterzell, nächst Würzburg, des Prämonstratenserordens, betroffen. Verfasset im Jahr 1749.“ Wir folgen übrigens hier vorzugsweise der Darstellung Scherr's.
[287] Wie viele Male mag man die Unglückliche gemartert haben, bis man diese Geständnisse aus ihr herausgepresst hatte!
[288] Wahrscheinlich waren auch dieser Unglücklichen durch die Folter die Glieder zerrissen worden.
[289] Christliche Anred nächst dem Scheiterhaufen, worauf der Leichnam Mariae Renatae, einer durchs Schwert hingerichteten Zauberin, den 21. Jan. A. 1749 ausser der Stadt Wirtzburg verbrennet worden, an ein zahlreich versammeltes Volk gethan, und hernach aus gnädigstem Befehl einer hohen Obrigkeit in offentlichen Druck gegeben, von P. Georgio Gaar, S. J. — 4. Wirtzburg in der Hofbuchdruckerei. S. Horst Z. B. Th. II. S. 353 ff.