»Ich denke, wir lassen dies das Los entscheiden,« antwortete Lord Fotherhill, »und ich wette fünf Pfund, der Marquis muß beginnen.«
»Angenommen, mein Herr,« sagte mit angenehmem Lächeln der Franzose; »machen Sie die Lose, Herr Baron, und lassen Sie uns ziehen, Nummer zwei soll beginnen.«
Baron Garnmacher stand auf und machte die Lose zurecht, ließ ziehen, und die zweite Nummer fiel auf ihn selbst.
Ich sah den Franzosen dem Lord einen bedeutenden Wink zuwerfen, indem er, das linke Auge zugedrückt, mit dem rechten auf den Deutschen hinüber deutete; ich übersetzte mir diesen Wink so: »Geben Sie einmal acht, Mylord, was wohl unser ehrlicher Deutscher vorbringen mag. Denn wir beide sind schon durch den Rang unserer Nationen weit über ihn erhaben.«
Baron von Garnmacher schien aber den Wink nicht zu beachten; mit großer Selbstgefälligkeit trank er ein Glas seines Rheinweins, wischte in der Eile den Stutzbart mit dem Rockärmel ab und begann:
Neunzehntes Kapitel.
Geschichte des deutschen Stutzers.
»Als mein Großvater, der kaiserlich-königlich –«
»Ich bitte Sie, mein Herr,« unterbrach ihn der Inkroyabel, »verschonen Sie uns mit dem Großpapa, und fangen Sie gleich bei Ihrem Vater an: was war er?«