20 g trockenes Zinkchlorid in 10 g Wasser.
Lösung B
2,1 g Jodkalium und 0,1 g Jod in 5 g Wasser.
Man vermische dann A mit B, lasse den entstehenden Niederschlag sich absetzen und gieße die überstehende klare Reaktionsflüssigkeit ab; in diese bringt man ein Blättchen Jod.
Auf genaue Innehaltung der Mengenverhältnisse der einzelnen Bestandteile ist zu achten, da schon bei geringen Abweichungen die Wirkung der Lösung beeinträchtigt wird. Beide Lösungen, die vor Licht zu schützen sind, füllt man zum Gebrauch am vorteilhaftesten in braune Pipettenflaschen.
Die Art der Färbung der für die Papierfabrikation hauptsächlich in Frage kommenden Fasern bei Anwendung der beiden Lösungen ist aus nachstehender Zusammenstellung ersichtlich.
Leider lassen sich die Färbungen der verschiedenen Fasern nicht bei jedem Papier scharf abgrenzen, da die Farbtöne, zumal bei stark zermahlenen Stoffen, zuweilen ineinander übergehen.
Fasern | Färbung in | ||
Jod-Jodkalium- | Chlorzinkjod- | ||
Gruppe I | Holzschliff, rohe | teils leuchtend gelb- | zitronengelb bis |
Strohstoff | teils gelbbraun, teils | teils gelb, teils blau | |
Gruppe II | Holzzellstoff | grau bis braun | blau bis blauviolett |
Stroh- und | grau | blau bis blauviolett | |
Esparto | teils grau, teils braun | teils blau, teils | |
Manilahanf | teils grau, teils braun, | blau, blauviolett, rot- | |
Gruppe III | Leinen, Hanf | schwach bis dunkel- | schwach bis stark |
Jenke[30] hat empfohlen, die Fasern in folgender Lösung zu beobachten: