| 50 | ccm | gesättigte Chlormagnesiumlösung |
| 2,5 | „ | Jod-Jodkaliumlösung (2 g KJ, 1,15 g J, 20 ccm H2O). |
Hierin erscheinen:
| Lumpen | braun, |
| Strohzellstoff | blauviolett, |
| Holzzellstoff | ungefärbt bis schwach rötlich, |
| Holzschliff, rohe Jute | gelb. |
Behrens-Delft[31] hat vorgeschlagen, die verschiedene Aufnahmefähigkeit der Fasern für gewisse Anilinfarben zur Trennung zu benutzen; man erzielt auf diese Weise unterscheidende Färbungen, die in gewissen Fällen recht wertvoll sind (siehe S. 84).
v. Höhnel[32] behandelt Faserbrei mit Jod-Jodkaliumlösung (eine etwa 3 cm starke Schicht soll rubinrot sein) und nach dem Abdrücken mit Fließpapier mit Schwefelsäure von bestimmter, durch praktische Versuche mit Fasern zu ermittelnder Stärke.
Dann färben sich:
| Lumpen | rotviolett, |
| Zellstoffe von Holz und Stroh | rein blau, |
| Holzschliff und rohe Jute | dunkelgelb. |
[27] Vergl. Tafel XIII.
[28] Vergl. Tafel XIV.