Cello–Solo ........... Herr Fritz Behnke!
Er tanzte vor Vergnügen in seinem Zimmer herum.
»Ach was!« sagte er dann. »Selbstverständlich! Man muß ein bißchen blasiert sein, wie alle Genies. — Der erste Cellist in der Stadt! Weit und breit!«
Dann suchte er die Plätze aus für die Lorbeerkränze. Einen über den Spiegel, einen über sein Bild, und da einen über das Bild seiner Eltern.
Er war ein pietätvoller Mensch.
Wenn er jetzt nur eine Braut hätte! Die würde er mit dem vierten bekränzen. Aber so war er ein alter Hagestolz. Er würde also seinen Ruhm und sein Glück allein tragen.
Heute schmeckte ihm nicht Essen und Trinken.
Er hatte nirgends Ruhe. Er konnte den Abend nicht abwarten.
Als erster kam er ins Theater. Der Dienstmann stellte sein Cello unsanft hin. Behnke räsonierte gewaltig.
Dann fing er an zu stimmen. Bald kamen die Kollegen und störten ihn. Das Theater füllte sich. Bis auf den letzten Platz. Die elektrische Klinge! ertönte. Da traten die Hofdamen in die Loge. Das Fürstenpaar folgte nach.