Elftes Capitel.

IX. CIONELLA Jeffreys.
Achatschnecke.

Gehäuse langeiförmig, gestreift oder glatt, glänzend; 6–7 Umgänge, der letzte gerundet; Mündung eiförmig, ⅓-½ des Gehäuses ausmachend; die Spindelsäule kurz, gebogen, mehr oder weniger abgestutzt; Mundsaum gerade, öfter verdickt.

Thier wie bei Helix, aber mit einfacherem Geschlechtsapparat. Kiefer wenig gebogen, zart, fein, quergestreift, am concaven Rande kaum gezahnt. Zunge mit fast quadratischen, in gerade Querreihen geordneten Zähnen (Albers).

Die Cionellen wurden anfangs zu Bulimus, dann zu Achatina, deren Name ja von ihnen stammt, oder zu Glandina gestellt. Manche machen auch aus ihnen drei Gattungen, Cionella, Azeca und Acicula, denen immer je eine unserer nassauischen Arten angehört. Sie leben in Mulm und Moos mit den Hyalinen, Carychien und Vitrinen.

Es kommen in Deutschland drei Arten vor, die sich sämmtlich in Nassau finden. Sie lassen sich leicht folgendermassen unterscheiden:

a. Gehäuse länglich-eiförmig, glänzend horngelb.

Mit ungezahnter Mündung.

C. lubrica Müller.

Mit gezahnter Mündung.