[304] Vgl. Berghoff-Ising: Die sozialistische Arbeiterbewegung in der Schweiz, S. 255 ff.

[305] Die nachfolgende Darstellung beruht wesentlich auf den Angaben des mit den Verhältnissen durch eigene Erfahrung und eingehende Studien genau bekannten Pastors Zeiß in Schwalenberg i. Lippe, dem ich für seine Unterstützung hier meinen wärmsten Dank sage, sowie den die Zieglerbewegung betreffenden Veröffentlichungen.

[306] Das benutzte Material verdanke ich überwiegend den Mitteilungen des Landrats Dönhoff in Solingen. Eine litterarische Behandlung desselben bietet der Aufsatz: „Arbeiterorganisationen und Vergleichskammern in der Solinger Industrie“ im Jahrgang II, Nr. 8 der Zeitschrift der Zentralstelle für Wohlfahrtseinrichtungen vom 15. April 1895. Eine Darstellung der interessanten Entwickelung der Solinger Industrie, der einige der folgenden Angaben entnommen sind, bietet das Buch von Alphons Thun: „Die Hausindustrie am Niederrhein“.

Für die sozialpolitische Würdigung der Verhältnisse ist es von Bedeutung, daß es bei der letzten Reichstagswahl zu dem einzig dastehenden Ereignisse einer doppelten sozialdemokratischen Kandidatur gekommen ist, indem gegenüber dem Parteikandidaten Scheidemann der frühere Abgeordnete Schumacher aufgestellt wurde, dessen Anhänger dann bei der Stichwahl für den liberalen Kandidaten Sabin stimmten. Im Gegensatz hierzu haben die offiziellen Sozialdemokraten bei der letzten Stadtverordnetenwahl die Wahl von Schumacher dadurch vereitelt, daß sie in der Stichwahl für den bürgerlichen Kandidaten eintraten. Spielen dabei auch persönliche Reibereien eine Rolle, so ist doch von Bedeutung, daß Schumacher der gemäßigten Richtung angehört, die insbesondere die Politik aus den Gewerkschaften fern gehalten wissen will.

[307] Eine Darstellung der hier geschilderten Verhältnisse und Thatsachen findet sich im Heft 2 der Zeitschrift „Gemeinwohl“, Jahrgang 1890, S. 58 ff. Daneben hat mir Herr Landrat Königs in Lennep wertvolles Material zur Verfügung gestellt.

[308] Es wird erwähnt, daß die Löhne 1,80 Mk. bis 2,40 betrugen, daß aber hiervon noch häufig Abzüge stattfänden.

[309] Vgl. oben S. [669].

[310] Vorsitzender ist der Landrat, Stellvertretender der Bürgermeister.

[311] Das benutzte Material ist mir von dem Vorsitzenden des Fabrikantenvereins, Herrn Ad. Widmeyer und dem Schriftführer des Bandwirkervereins, Herrn Sebulon Monhof, beide in Ronsdorf, zur Verfügung gestellt.

[312] Die nachfolgende Darstellung beruht wesentlich auf dem Buche von Boissard Le syndicat mixte, Paris 1897, Rousseau et Guillaumin.