»Stimmt,« sagte der Doktor, der jetzt in glänzender Laune war.
»Denn glückliche Reise!«
»Danke!«
Der Prinz saß wie in einem Traum. Er nahm eine von des Doktors Zigarren und blies den Rauch in die Luft. Ohne zu fragen oder zu grüßen, kamen zwei Herren an den Tisch und setzten sich hart neben ihn; alles hier war formlos, jeder ging, kam, rief, wie er Lust hatte, keiner kümmerte sich um den andern. Am Nebentisch saß ein Dutzend Backfische mit ihrer Pensionsmama, die eine Freundin zur Bahn geleiteten. Alle zwölf schienen ihre Aufmerksamkeit auf ihn – Karl Heinrich – zu konzentrieren, aber keineswegs ehrfürchtig wie die Karlburger jungen Damen, sondern mit schelmischen kleinen Blicken und darauffolgendem Lachen und Tuscheln.
»Prost, auf den Herren ihr Wohl!«
»Was, das ist hier ein Leben?« sagte der Doktor. »Lustig, was?«
Und der Prinz nickte.
Niemand außer den zwölf Backfischen beachtete ihn, keiner kümmerte sich um ihn, ein großer, feister Herr stieß an seinen Stuhl, ohne sich zu entschuldigen.
»Kellner,« rief der Doktor, »noch zwei Glas! Aber rasch!«