Der Student war bewegt. Er verstand sicherlich nicht, was in diesem stürmischen Händedruck lag: die große Sehnsucht eines Menschen, der, endlich befreit, seines ganzen Lebens Leidenschaft ausströmt – aber er war stolz, ergriffen.
Der Prinz, der ihn zum Freunde forderte!
Und dann saßen sie wieder an dem Tannentische im Kreise der andern. Die Laune aller war, wenn möglich, noch lustiger geworden, rings um den Prinzen lachende junge Gesichter, die ihn hell, freundschaftlich anblickten. Jeder trank ihm zu:
»Karl Heinrich, dein Wohl!«
»Karl Heinrich, auf dein Spezielles!«
Und er nickte, lachte, stieß mit ihnen an.
In den Nachmittagsstunden war ihm und den andern das »Du« noch ungeläufig gewesen, jetzt klang es mühelos.
»Morgen gehst du mit auf den Fechtboden, Karl Heinrich.«
»Schön.«
»Roux soll dich einpauken.«