„So gehet Euren Weg, Herr Oheim,“ sprach der Student zu dem Prediger bei Sankt Kilian, und —

„Ja!“ antwortete Ehrn Helmrich Vollbort und trat über die Schwelle in das Kämmerchen der alten Jüdin.

Vernunft? Wer ist eine Stunde nach der Sündflut imstande, Vernunft anzunehmen?!

Fünfzehntes Kapitel.

Auf das „Ja“ des Predigers hatte der Bruder Henricus die Achseln gezuckt, aber er war zur Seite getreten und hatte ihm weiter kein Hindernis in den Weg gelegt. Der Student sagte:

„Nicht einmal ein Citatum aus dem Flacco fällt einem ein.“

Am Bette der Großmutter saß Simeath und blickte angstvoll zu dem finstern Mann im schwarzen Chorrock auf:

„Großmutter ist eingeschlafen!“

Ehrn Helmrich Vollbort beugte sich über das Stroh und das kümmerliche Kleiderbündel darauf; dann nahm er die Lampe des Meisters Samuel vom Tische und ließ den Schein auf das Bett fallen: