»Alles ist in der Welt vorhanden,« sagte er, »aber nichts an der richtigen Stelle. Da ist es denn keinem zu verargen, daß er sich eben drein findet und zugreift, wie es sich schickt. Was mich angeht, so verdenke ich es niemandem, wenn er seinen Garten bestellt, wie es ihm am nützlichsten scheint. Außerdem aber, Herr Baron, meine ich, daß, da über eines jeglichen Felder, Ansichten, Taten und Werke die Fußsohlen, Pferdehufe und Wagenräder der Nachkommenschaft doch endlich einmal weggehen, es gar keine Kunst ist, das Leben leicht und vergnügt und die Erde, wie sie ist, zu nehmen.«
»Sie haben gut reden, Meister!« erwiderte ich etwas gedrückt und fuhr nach
Berlin zurück, oder vielmehr, einer Verabredung mit meiner Gattin zufolge,
zuerst bis Potsdam. Meine Frau erwartete mich am Bahnhofe und zwar in
Begleitung einer lieben, aber etwas leicht verletzbaren Tante — einer
Erbtante, der wir am folgenden Morgen den Garten des alten klugen Königs
Fritz zu Sanssouci zu zeigen hatten. —
Anmerkungen zur Transkription:
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Die Rechtschreibung des Originaltextes wurde beibehalten.
Seite 128: »aufzuhaten« wurde geändert in »aufzuhalten«.