Die aber Weltbegebenheit machten, über Schlachtfelder ritten, Städte verbrannten, deren Stiefel in mancherlei Dreck unsauber wurden, mußten auch manchmal beim Huf- oder Wagenschmied warten; der Kalendermann sah sie dann in der Nähe, wo sie nur Menschlichkeit waren mit staubigen Röcken, Schnupfen oder einem Karbunkel.

So mußten sie anders durch seine Geschichten spazieren, als sie sonst taten, und der verborgenen Demut war ein Rößlein geschirrt; indessen der Hochmut zu Fuß ging.

Leben und Sterben war in den Kalender getan, darin die Natur den menschlichen Nucken und Nöten mit Saat und Ernte, Blüte und Frucht, Sonne und Regen, im Wechsel des Mondes und seiner blanken Gestirne die ewigen Sinnbilder hielt.

Jean Paul

Eines Schulmeisters Sohn aus Wunsiedel wurde der Abgott der Bürger und Frauen; indessen Goethe und Schiller in hoher Einsamkeit gingen, indessen Romantik landfahrend war, wurden Jean Paul Kränze und Kissen der zärtlichen Liebe gebracht.

Seine Jugend war arm, und beschränkt blieb der Kreis seines Daseins, bis er in Bayreuth, erblindet und abseits der Welt, die letzte Pfeife hinlegte.

Aber sein Geist war reich, wie der Wald an Bäumen reich ist, und seine Seele ging darin spazieren, als ob es nur Sonntag-Nachmittag gäbe.

Er sah den Bach und das Moos an den Steinen, von der Sonne zärtlich besprenkelt, er sah das blaue Tuch des Himmels über das grüne Geflecht der Zweige gebreitet, er hörte den krausen Wind in den Wipfeln wispern und weinen.

Er war voll Liebe zu jeglichem Ding, das seine Sinne berührte; er liebte die Blume und liebte die Biene, die daran naschte; er liebte die Luft um seine Wangen und liebte den Weg, darauf er ging.