Wenn die Flut kam, standen die Häuser im schmutzigen Schaum, und wenn sie verebbte, schwamm das kärgliche Grün ihrer Hügel gleich Inseln im weglosen Sand.
Faul lagen die bauchigen Leiber der Schiffe im Schlamm, schief an den schwärzlichen Pflöcken; aber die Flut riß sie auf im schaufelnden Tanz und warf um die zackigen Hörner der Schiffe das schäumende Zügelband ihrer Wellen.
Dann lachte das Herz, das Ruder fiel ein und riß in die jagende Flut die Wundmale krallender Tatzen, dann jauchzten die Schiffe hinaus an die stählerne Wand, sturmvogelfrei im Wechselgesang der wallenden Wolkengehänge.
Häuptlinge waren die Herren der Hügel, die mit Sassen und Knechten die kühnen Meerfahrten wagten; der Raub war ihr Recht, der Kampf an den Küsten der nördlichen Länder die Lust ihres Lebens.
Gleich einer Schüssel gefüllt mit den Gaben der lustreichen Landschaft lagen die britischen Küsten den Sachsen dicht vor der Tür; und lange schon fuhren die Kühnen hinüber, bevor der britische König sie dingte, den Pikten und Skoten zu wehren.
Hengist und Horsa hießen die sächsischen Helfer; die hörnigen Schiffe trugen den Hall ihrer Waffen, die Feinde zu schrecken; aber der britische König hatte den Bock zum Gärtner gemacht.
Herren wurden aus Helfern, und Widersacher dem Wohlsein britischer Tage; die hörnigen Schiffe schliefen am Strand, indessen die sächsischen Männer die Macht auf den Straßen des Britenlandes fanden.
Sie hielten das Schwert und prüften die Schärfe und lachten der schwächlichen Christengesänge, sie setzten sich breit in den Stuhl der britischen Herkunft.
Anglia hießen sie prahlend das Land, weil sie sächsischen Stammes, doch Angeln genannt in der Heimat und stolz ihrer Vetterschaft waren.