Nina lachte herzlich, zeigte ihre weißen Zähne, legte die elfenbeinerne Hand auf Wolfgangs Arm und sagte:
„Du, der ist aber grob!“
Darauf wandte sie sich mir zu, machte ein hochmütiges Gesicht, senkte die Lider, so daß es aussah, als ob sie schliefe, und sagte in einem näselnden Ton:
„Also bitte, – wollen Sie jetzt meinen Arm nehmen?“
Ich fühlte eine Schwäche in den Gliedern, während ich den rechten Arm bog.
„O, das ist nett!“ sagte Wolfgang mit seinem liebenswürdigen Lächeln. „Wir werden in einem Karree tanzen.“
Wir gingen in den Saal.
Der Student stürzte auf Nina zu.
„Aber, gnädigstes Fräulein haben mir ja ... das heißt, wenn Sie vorziehen ...“
Er schwitzte und verbeugte sich. Ich bemerkte, daß er nach Mediziner im zweiten Semester roch.