Ich war erschrocken.
„Habe ich das wirklich gesagt?“
Wolfgang beschrieb mit dem Kamm eine weite phantastische Figur und erklärte begeistert:
„Du bist ein großer Menschenkenner, Walter! Ich habe sie wirklich sehr gern ... Hör’ mal, wie der Kamm knistert.“
Und er hielt seinen Kamm dicht an mein Ohr. Ja, wahrhaftig, der Kamm knisterte.
Wolfgang war mit seiner Toilette fertig. Er trug ein hellgraues, eng an den Hüften liegendes Sommerjackett mit schwarzen Kniehosen, dazu schmale Halbschuhe, ein weißes Sportshemde und eine leichte, seidene Krawatte. Er sah sehr frisch, sehr jugendlich und sehr vornehm aus.
Wir gingen durch einige Gemächer und betraten das Speisezimmer. Es fiel mir auf, daß dieses Schloß mit einer nahezu bäuerischen Freude an bunten Farben eingerichtet war.
Ein Diener erschien. Wolfgang bestellte Tee.
„Du bist hungrig, Walter?“ fragte er.
„O ja!“