[10] Diesen Ausdruck (ich vermuthete fabri) rechtfertigt Dümmler a. a. O. durch Hinweis auf Exod. 31, 4. 35, 33. 36, 1.

[11] Dass er auch als Geheimschreiber thätig gewesen sei, was nicht unwahrscheinlich ist, sucht E. Bacha nachzuweisen.

[12] Nach einer von Pertz in d. 3. Sep. Ausg. d. V. Caroli, von Jaffé, Bibl. IV, 536 mitgetheilten Notiz war Meister Odo der Architekt des Aachener Münsters; Einhard scheint die oberste Leitung aller Bauten gehabt zu haben. Wenigstens heißt es in der Chronik von St. Wandrille vom Abt Ansegis: „exactor operum regalium in Aquisgrani palatio regio sub Heinhardo abbate, viro undecunque doctissimo, a domno rege constitutus est.“ Und Hraban sagt in der Grabschrift:

Quem Carolus princeps propria nutrivit in aula,
Per quem et confecit multa satis opera.

Waitz fügt dazu die Stelle des Odilo in der Transl. S. Tiburtii, wo E. „palatii regalis domesticus“ genannt wird. Verfassungsgesch. III (2. Aufl.) S. 528 Anm. 1.

[13] In einer, wie es scheint, an Ludw. d. Fr. gerichteten theol. Abhandlung heißt es: „Einharde, si haec legas, non mireris, si forte invenias errantem.“ Forsch. VI, 122.

[14] Das bezweifelt B. Simson, Ludw. d. Fr. II, 160 Anm. 2, und es ist zuzugeben, daß die Vermuthung unsicher ist.

[15] Lupi epp. 1 u. 4 ed. Baluze. Diese Briefe sind wiederholt bei Ideler, Leben Karls d. Gr. II, 138 ff. Einhard widmete ihm eine Schrift de adoranda cruce, welche E. Dümmler, NA. XI, 231-238 herausgegeben hat.

[16] Das Jahr 840 hat Jaffé den Fulder Todtenannalen (Dronke Traditt. p. 168, jetzt SS. XIII, 174) entnommen, und da er darin billig vorkommen muß, dürfen wir den ohne jede nähere Bezeichnung gesetzten Namen wohl auf ihn beziehen. Die Ann. S. Bavonis (MG. II, 187), welche 844 (Chron. S. Bavonis bei De Smet, Corp. I, 483 auch d. 25. Juli) geben, sind eine ganz unzuverlässige späte Compilation. Den 14. März geben die Necrologien von Lorsch u. Fulda (Leibn. SS. III, 762; bei Schannat u. Boehmer fehlt Einhards Name) u. eine Aufzeichnung saec. IX im Cod. Vat. Pal. 1448 bei Dümmler, Zeitschr. f. D. Alt. XXI, 76; den 21. März das Würzburger bei Eckhardt, Comm. II, 320, u. Dümmler, Forsch. VI, 116.

[17] Poet. Lat. II, 237. Einige Bücher aus seinem Besitz, wie es scheint, Vergil, Persius, Arator, Boethius, befanden sich im 11. Jahrh. in St. Evre zu Toul, Becker, Catal. S. 152, worauf mich Manitius aufmerksam machte.