[18] S. über ihn Dümmler Ostfr. II, 432.
[19] Der Brief an den Kaiser über den Kometen von 837 (Bibl. IV, 459) ist einzeln vollständiger erhalten, NA. I, 585, vgl. II, 450.
[20] Bibl. IV, 437-486; vgl. Dümmler im Lit. Centralbl. 1867 Sp. 1268. Es fehlen ein Brief der Gemeinde von Sens an E. s. Simson I, 302 Anm. 2, und ein nicht unwichtiger, doch nicht von E. kommender Brief an Lothars Gemahlin Hermengard, Teulet II, 146 (Du Chesne II, 710. Mab. Ann. I. 28 n. 48).
[21] Ges. Werke LI. LII, S. 96. S. 121-124 sind hier weitere Bemerkungen hinzugefügt über die Ungenauigkeit im ersten Theil, während für die zweite Hälfte werthvolle Nachrichten gegeben werden.
[22] Neugart, Ep. Constant. I, 1, 540.
[23] S. Jaffé in der Bibl. IV, 504.
[24] Beigegeben ist dagegen hier eine schlecht gezeichnete Abbildung des Commoduskopfes, mit welchem Karl siegelte, die Pertz irrig für Karls Porträt hielt.
[25] Monachus Sangallensis ed. Pertz, MG. SS. II, 726-763. Neue Ausg. von Jaffé, Bibl. IV, 619-700 mit Benutzung der abweichenden Zwiefalter (Stuttg.) und Wiblinger (St. Flor.) Handschriften, welche jedoch, wie Gerold Meyer von Knonau zu Ratperti Casus S. Galli S. 255 nachgewiesen hat, durch spätere Ueberarbeitung und Interpolation verändert sind, weshalb der Text nicht nach ihnen hätte gestaltet werden sollen. Auch Zeumers entgegengesetzter Ansicht kann ich mich nicht anschließen. Eine aus Tegernsee stammende unvollst. Hs. ist für die Pariser Bibl. erworben, Nouv. acq. lat. 310. Uebersetzung von W. Wattenbach, Berlin 1850, 1877, 1890 (Geschichtschr. 26. IX, 11). Zu dem Spielmannsreim auf Udalrich I, 13, vgl. Steinmeyer, Zeitschr. f. D. Alt XX. Anz. S. 147. Ueber benutzte Schriften Simson, Karl d. Gr. II, S. 612-615.
[26] Zeumer in den Waitz-Aufsätzen, S. 97-118. Zu demselben Resultat kam Graf Zeppelin: Wer ist d. Mon. Sangallensis? Schriften d. Vereins f. Gesch. d. Bodensees XIX, S. 33 ff.
[27] MG. SS. X, 576. Zu erwähnen ist noch die nach der Mitte des neunten Jahrhunderts in Mainz aufgezeichnete Visio domni Caroli, [←] gegen die Ausbeutung der Kirchengüter durch seine Nachfolger gerichtet, bei Graff, Althochdeutscher Sprachschatz III, 855, übersetzt bei Abel, Kaiser Karls Leben S. 63; jetzt auch Bibl. IV, 701; Gengler, Germ. Rechtsdenkmäler (1875) S. 237. Vgl. Falk, NA. XI, 617. Eine ganz andere aus einer Londoner Hs. erwähnt NA. IV, 379. Ferner das von Pertz SS. III, 708 mitgetheilte Haager Fragment über Karls Expeditio Hispanica (wiederholt bei G. Paris, Hist. poét. de Charlemagne, S. 465, vgl. 50 und 89, und größtentheils in Hexameter zurückgeführt in den Münch. SB. 1871 S. 328 bis 342 von Hofmann, der es dem Sagenkreise von Wilh. von Orense zuweist) und die Sagen des Chron. Novaliciense. Auch die Vita S. Arnoldi, Acta SS. Jul. IV, 449-452, ist geschichtlich unbrauchbar, enthält aber eine sagenhafte Geschichte von einem Leierspieler, der sich von Kaiser Karl den Wald bei Arnsweiler im Jülichschen für die umliegenden Dörfer erbittet; vgl. Rettberg I, 548. Die aus Petrus Damiani zum Mon. Sangall. S. 101 mitgetheilte Geschichte findet sich, auf den Maurenkönig übertragen, bei Turpin wieder. Ein wirkliches Denkmal der Schlacht bei Roncevaux, deren Tag (15. Aug. 778) allein dadurch bekannt wird, ist das Epitaphium Aggiardi (Karls Truchseß Eggihard), von Dümmler mitgetheilt in Haupts Zeitschr. XVI, 279; vgl. S. 436, u. Gaston Paris in der Zeitschrift Romania II, 146-148, der im Anschluß daran im Turpin ein vielleicht echtes Epitaphium Rutlandi nachweist. Beide jetzt Poet. Lat. I, 109; doch bemerkt Dümmler S. 110, Anm. 2, dass letzteres aus Venantius Fortunatas zusammengestoppelt und schwerlich alt ist.