[8] Translatio S. Reginae bei Mab. IV, 2, 238, Acta SS. Sept. III, 40, nebst einer Urk. Eigils über eine daran sich schließende Stiftung zu Corbiniacum. Auszug v. Holder-Egger SS. XV, 1, 449-451.
[9] Annales Prumienses a. 122-1044 ed. O. Holder-Egger, SS. XV, 2, 1289-1292. Es folgen noch Ann. Prum. brevissimi a. 906-919. 1226 bis 1238. Vgl. F. Kurze, NA. XV, 318.
[10] Weil sein Grabstein da gefunden ist, hat man geglaubt, daß er in diesem Kloster Aufnahme gefunden habe, aber es lag damals nach der Verwüstung durch die Normannen in Trümmern.
[11] Vita S. Magnerici, MG. SS. VIII, 208; vgl. Archiv III, 291. Regino soll nach späteren Aufzeichnungen aus Altrip am Rhein gebürtig sein.
[12] Gedruckt, doch ohne den tonarius, bei Gerbert, SS. eccl. de musica sacra I, 230-247. Neue Ausg. mit Facs. des tonarius bei Coussemaker, Scriptores de Musica Medii Aevi Paris (1867) II, 1-73. Hs. s. X. in Brüssel 2751, nach Dümmler. Die Schrift war für den Erzbischof, als gelehrten Musiker, und für tüchtige Sänger bestimmt, nicht für Walcaud: frustra enim lyra asino canitur. — Walcaud presb. im Cal. S. Maximini zum 10. August, Archiv XI, 290. Vgl. W. Brambach: Die Musiklitteratur des Mittelalters bis zur Blüthe der Reichenauer Sängerschule (500-1050) 1883.
[13] Reginonis libri duo de synodalibus causis et disciplinis ecclesiasticis, ed. Wasserschleben, Lips. 1840.
[14] Reginonis Chronicon, ed. Pertz, MG. I, 536-612. Ausg. von Fr. Kurze 1890, 8. Vgl. von dems. Ueberlieferung u. Quellen der Chronik Regino's u. seines Fortsetzers, NA. XV, 293-330. Uebersetzung von Dümmler, 1857. 1890. Geschichtschr. IX, 12, Bd. 27. Ueber Benutzung des Justin s. Rühl, Verbreitung des Justin im Mittelalter, S. 12-14. [←] Von der Fortsetzung s. unten [→ III, 6].
[15] Die Actenstücke hierüber und besonders über die nach Gunthars Absetzung am 7. Jan. 870 vollzogene Wahl Williberts von Cöln sind vermehrt durch die von Floß, Die Pabstwahl unter den Ottonen, Urkunden S. 24-102 herausgegebenen Schreiben. — Dümmler, Ostfr. III, S. 170, giebt aus einer Londoner Handschrift der Chronik des Regino die von Lappenberg entdeckte Grabschrift des Grafen Heinrich († 886); jetzt auch in d. Ausgabe v. Kurze. S. 126. [←]
[16] Harttung, Forsch. XVIII, 362-368.
[17] Annales Xantenses ed. Pertz, MG. II, 217-235. Uebers. bei den Fulder Annalen. Hans Steffen: Beiträge zur Kritik d. X. Annalen, NA. XIV, 87-109. Der Anfang 640 bis 789 ist jüngeren Ursprungs, von einem Mönch des Klosters Egmond, von wo die Hs. stammt, und nach Bonnell, Anfänge S. 149, aus Sigebert genommen, mit Einschaltungen aus Regino und Legenden. Bestätigend Oelsner, Pippin S. 518. Doch vgl. B. Simson, NA. II, 628; Waitz ib. V, 493. Ueber die Ortsbezeichnung Gronneorum s. Meyer von Knonau über Nithard S. 143. — Kirchweihnotizen aus Xanten 1081-1411 als Notae S. Victoris Xant. MG. SS. XIII, 43-45.