[21] Ueber den Codex Steinveldensis, durch dessen Auffindung Nuenar gegen den Vorwurf willkürlicher Aenderungen gerechtfertigt ist, s. Archiv VII, 364.
[22] Ueber ihn s. Wegele, Allg. D. Biogr. XXIX, 299.
[23] Anz. d. Germ. Mus. XVI (1869), Sp. 9. Ueber diesen u. andere Teufelsbriefe s. Wattenbach, SB. d. Berl. Ak. Febr. 1892.
[24] E. Weller, Die ersten deutschen Zeitungen, S. 90.
[25] Strauß, Ulrich von Hutten II, 47. 55. 166. 320. 358.
[26] David Clement, Bibliothèque curieuse (1759) VIII, 241 weist die Autorschaft des Jacobus Sobius nach, S. 243 die des Ortw. Gratius, welcher sie nie geleugnet hat. S. auch Ennen, Gesch. d. Stadt Cöln, IV, 87-92; L. Geiger, Allg. D. Biogr. IX, 600-602. Reichling, Ortwin Gratius, Heiligenstadt 1884.
[27] Zuletzt bei Bretschneider, Corpus Reformatorum XII, 707. Vgl. G. D. Hoffmann, Abhandlung von Philipp Melanchthons Verdiensten um die teutsche Reichs-und Staatsgeschichte, Tübingen 1760. Schon 1532 schreibt er: Misit Carion ad me farraginem quandam negligentius coacervatam, quae a me disposita est. Ueber Carions Leben und Schriften Strobels Miscell. Lit. Inhalt, 6. Samml. S. 139 ff. A. Stern in d. Allg. D. Biogr. III, 781. Daß Melanchthon auch die Ausgabe des Nauclerus 1516 besorgt habe, bestreiten Herm. Müller, Forsch. XXIII, 595, u. M. Spieß ib. XXVI, 138-140: Winsheim verwechselte in seiner Gedächtnißrede Carion u. Nauclerus.
[28] Ueber B. Rhenanus s. A. Horawitz in d. Wiener SB. LXX. 189 bis 244. LXXII, 323-376. LXXVIII, 313-340. Horawitz u. Hartfelder, Briefwechsel des B. Rh. Leipz. 1886. Gény u. Knod, Die Stadtbibl. zu Schlettstadt, 1889.
[29] Vgl. Rinck in Pertz Archiv III, 52-56. W. Preger, M. Fl. Ill. u. seine Zeit, 2 Bde. Erl. 1859-1861: Allg. D. Biogr. VII, 95. W. Schulte, Beitr. z. Entstehungsgesch. d. Magdeb. Cent. Neisse 1877. Flacius gab auch nach dem Vorgang des Engländers Bale und von ihm unterstützt die Satiren des 12. und 13. Jahrhunderts gegen Pabst und Clerus heraus unter dem Titel: Carmina vetusta ante trecentos annos scripta, quae deplorant inscitiam evangelii etc. Viteb. 1548, vermehrt 1557 als: Varia doctorum piorumque virorum de corrupto ecclesiae statu poemata.
[30] S. darüber Waitz, Heinrich I, 3. Ausg. S. 265-272. Ein Theil der Fabeln ist älteren Ursprungs, schon 1518 in Baiern ein Werk der Art entstanden, aber Rüxnern bleibt doch eine ansehnliche Vermehrung derselben.