[1] Ueber ihn s. Büdinger, Ueber Gerbert S. 51-60. Oesterreich, Geschichte I, 319. Grosfeld, Disquisitiones historicae de statu rerum ecclesiasticarum in marcis Winedis imp. Ottone II, im Programm des Gymnasiums zu Recklinghausen 1856-1857, S. 10, macht es wahrscheinlich, daß Otrich 979 an den Hof kam. Für 978 Uhlirz, Gesch. d. Erzbisth. Magd. unter den Kaisern aus dem Sächs. Hause (1887) S. 83.

[2] Vgl. Holstein, Gesch. d. Domgymn. in Magdeburg (Magd. 1875) S. 73. Uhlirz a. a. O. S. 80 ff. vermuthet in Ekkehard einen Concipienten kais. Privilegien für Magdeburg.

[3] Vgl. Fraustadt: Die Auflösung des Bisthums Merseburg u. dessen Wiederherstellung 1004, Weber's Archiv f. Sächs. Gesch. N. F. IV (1878), S. 133-168.

[4] W. Giesebrecht in den Rankeschen Jahrbüchern II, 1, 157-162, vgl. Kaisergesch. I, 785. L. Giesebrecht, Wendische Geschichten III, 304.

[5] Ferd. van Hout: De Chronico Magdeburgensi, Diss. Bonn. 1867. In einigen Punkten, besonders über das Verhältniß zum Chronogr. Saxo abweichend, C. Günther: Die Chronik der Magdeburger Erzbischöfe, erster Theil bis 1142. Diss. Gott. 1871. Zweiter Theil 1142-1371, Progr. der Albinus-Schule in Lauenburg a. d. Elbe 1877 (S. 5). Schum, Vorr. zu den Gesta archiepp. Magd. SS. XIV, 363. Das angebliche Epitaphium Ottonis I ist entnommen aus der V. Mahometi von Embricho, nach O. Hertel, Magd. Gesch. Bl. 1889 S. 369 ff.

[6] Dem widerspricht F. Kurze, weil er in diesen Versen die sprachliche Eigenthümlichkeit des jüngeren Bearbeiters erkennt.

[7] Die älteste Magdeburger Bisthumschronik, Mitth. d. Inst. Ergänzungsband III, S. 397-450. Vgl. NA. XVII, 631.

[8] Das ist doch wohl unter „beneficia temporalia“ zu verstehen.

[9] Eine bisher unbekannte Lebensbeschreibung des heiligen Adalbert (Passio S. Adalberti). Separatabdruck aus den Neuen Preußischen Provinzialblättern, 3. Folge, V. Band 1. Heft, Königsb. 1860. Wiederholt im SS. Rer. Pruss. I, 235-237; vgl. II, 412. Aus demselben Cod. lat. Mon. 18897 in den Mon. Poloniae hist. ed. Bielowski I, 151-156 mit Facsimile. Fontes Rerum Boh. (Pragae 1873) I, 231-234. Ed. Waitz, SS. XV, 2, 705 bis 708. Uebers. von Wattenbach, Geschichtschr. X, 7 (Bd. 34) 1891. Vgl. Zeißberg, Poln. Geschichtschreibung S. 19-22. Giesebr. I, 789. Das erste Wunder der Passio wird, wie Bielowski nachgewiesen hat, in der Chronik von Moyenmoutier SS. IV, 92, doch nicht ganz übereinstimmend, erwähnt.

[10] Vita S. Adalberti auct. Brunone ed. Pertz, MG. SS. IV, 577. 596 bis 612. Bielowski I, 184-222 mit Benutzung einer Handschrift aus Ochsenhausen in Koenigswart. Fontes Rer. Boh. I, 266-304. Vgl. Giesebr. I, 789. — Miracula S. Adalberti aus dem dreizehnten Jahrhundert, SS. IV, 613-616 und nach einer Danziger Handschrift verbessert von Toppen SS. Rer. Pruss. II, 412-420, wo c. 4 perterriti statt pertriti zu lesen ist und perstiterant statt des unsinnigen prescierant. Fontes Boh. I, 305-312 mit dens. Fehlern; Versus de Adalberto Quattuor immensi p. 313-334. Hymnus Laudem dignam NA. X, 180-185.