[1] Neue Ausg. nach dem Original in Zürich in d. Mitth. z. vaterl. Gesch. XIX, 224-265, von C. Henking. Nach der ausführl. Erörterung S. 347 bis 358 ist das Stück 800-876 von einer Hand geschrieben und Reichenauer Ursprungs; 877-881 zweifelhaft, 882-926 in St. Gallen geschrieben.
[2] Ann. S. Galli majores, früher Hepidanni genannt, ed. Pertz, MG. SS. I, 73-85; Henking a. a. O. S. 265-323, vgl. S. 358 ff. (Nach S. 291 sind die J. 965 u. 966 von Ekkeh. IV geschrieben u. also ohne Autorität.) Ueber die Reichsannalen, welche dem Stück von 1025-1040 zu Grunde liegen, werden wir in der folgenden Periode zu reden haben. Ueber Zusätze von Ekkehards IV Hand s. Meyer von Knonau S. 338.
[3] Strehlke, De Heinrici III bellis Ungaricis p. 35.
[4] S. die Ausgabe von Dümmler u. Wartmann in den St. Galler Mittheilungen XI nebst den Historiae de fratribus conscriptis (885 bis 982) S. 13-24. Letztere als Confraternitatum syngraphae MG. Libri Confrat. ed. Piper p. 136-143.
[5] Annales Augienses MG. I, 62. 67-69. Vgl. II, 238. Berichtigte Ausgabe von Jaffé, Bibl. III, 700-706. Vgl. oben S. 287.
[6] MG. SS. XX, 776.
[7] Annales Weingartenses, MG. SS. I, 65-67. Vgl. Henking in den Mitth. z. vaterl. Gesch. XIX, S. 345. Die Sangall. breves (ib. S. 220-227) sind nichts anderes als eine schlechtere Copie desselben Auszuges.
[8] Ann. S. Meginradi, Heremi und Einsidlenses ed. Pertz, MG. SS. III, 137-149. Von den Ann. Heremi vermuthet H. Bresslau im NA. V, 449, daß sie nur ein Auszug d. Schwäbischen Reichsannalen sind. — G. v. Wyß: „Ueber die Antiquitates monasterii Einsidlensis u. d. Liber Heremi des Aegidius Tschudi“ (Jahrb. f. Schweiz. Gesch. X) behandelt sehr eingehend diese Mss. u. erweist ihren Charakter als Arbeiten von Tschudi. Ihr geschichtl. Werth besteht in der Benutzung einer beim Klosterbrand 1577 verlorenen Annalenhs. u. des alten Liber vitae, im ersten Theil des Liber Heremi, eines Namens, der eigentlich nur dem von Tschudi benutzten Liber vitae zukommt. Daraus werden als Beilagen abgedr. S. 87 kurze Annalen 863-996 als Annales S. Meginradi II, S. 88-110 Ex libro Vitae Einsidl. a. 883-1298, Verz. d. Wohlthäter mit Angabe ihrer Schenkungen, Necrolog ohne Tage, u. noch einige Notizen aus d. 14. Jahrhundert.
[9] Annales Weißenburgenses ed. Pertz, MG. SS. III, 33-65. 70-72. Vgl. oben [→ S. 340.]
[10] Ekkehard S. 102: „de quo quoniam proprium ejus sui temporis libellum habemus, plura scribere supersedemus“. Vgl. über ihn Dümmler, St. Gall. Denkmale S. 256, NA. IV, 556; Meyers von Knonau Ausg. S. 165 bis 168.