[31] „Urbem suam doctrinis ejus floridam fecit.“ MG. II, 116; vgl. Meyer v. Knonau z. Ekk. S. 273-275.

[32] Böhmers Fontes III, XII u. 1-4. Vgl. Rettberg I, 214, II, 61. Friedrich, Drei uned. Concilien S. 54. M. v. Knonau a. a. O. Ausführlich handelt über Erch. mit viel Phantasie Grandidier, Oeuvres hist. inéd. I.

[33] In der schon oben [S. 319] angeführten Todtenklage um Constantius heißt es, daß Kaiser Heinrich und König Rotbert, Frankreich, Deutschland und Langobardien um ihn trauern. Straßburg und Lyon werden besonders genannt.

[34] Ueber diese vgl. Steichele, Das Bisth. Augsburg III (1872) S. 31-55.

[35] Waagen, Treasures of Art in Great-Britain I, 196, schreibt seiner Hand das Evangeliar Harl. 2970 und ein anderes in München zu, mit der Inschrift; „Deus propitius esto Udalrico peccatori“; dieses (23,630) ist jedoch jünger und der Schreiber vielleicht der Sammler des Cod. Udalrici; s. NA. X, 410.

[36] B. Pez Thes. VI, 115. Vgl. Hirsch, Heinrich II, I, 127. Diese Briefe sind, nebst einem neuen, nach der Hds. wiederholt bei Steichele a. a. O. S. 341-349 mit Nachrichten über das Kloster, welches sich nicht halten konnte und Collegiatstift wurde. Ueber diese Briefe handelt Bossert in d. Württemberg. Vierteljahrsheften IV (1881), Heft 1-4, „als Quelle für die Geschichte des Württ. Franken“.

[37] Vita S. Oudalrici ed. Waitz, MG. SS. IV, 377-428. Migne CXXXV aus Mabillon. Uebers. v. Grandaur, Geschichtschr. 31 (X, 4, 2) 1891 mit Excurs über die Schlacht auf dem Lechfeld. Zur Ergänzung Ekkehards Excurs MG. II, 107-109; bei M. v. Knonau mit Comm. S. 211-224. Auf S. 225 ist die Correctur ultra in cis citraque nicht zu rechtfertigen, da diese incorrecte Ausdrucksweise im Mittelalter ganz gewöhnlich ist. — Vgl. Stälin I, 424. Giesebrecht, Geschichte der Kaiserzeit I, 784. Ruland in Steichele's Archiv für die Geschichte des Bisthums Augsburg I, 7. K. Raftler: Ueber den h. Ulrich, Augsb. 1866. Jul. Koch: Gesch. u. Cult des h. Ulrich, Hall. Diss. 1875. Augsburger Bischofsverz. SS. XIII, 333, und mit d. Aebten von St. Ulrich u. Afra, S. 278.

[38] Eine sehr fabelhafte Version NA. VII, 139.

§ 9. Baiern. [[←]]

Ein Geschichtswerk aus Baiern ist uns aus diesem Zeitraume nicht aufbewahrt, wohl aber mögen manche Aufzeichnungen vorhanden gewesen sein, welche für uns verloren sind, wie die Salzburger Annalen von 835 an, und Regensburger Annalen, von denen Spuren sich in späteren Werken nachweisen lassen[1]. Doch hatte auch gerade dieses Land besonders schwer durch die Verheerungen der Ungern gelitten; manches blühende Kloster war zerstört, andere durch Herzog Arnulfs Säcularisationen kaum minder hart getroffen, und erst allmählich begann eine neue Entwickelung und wissenschaftliche Thätigkeit.