[11] Nach handschriftlicher Ueberlieferung freilich Rotger, s. oben [2→S. 365]. Es mag ursprünglich, wie in der Widmung der Reimser Geschichte, nur R. gestanden haben.

[12] Dieser ist gedruckt bei Mab. III, 2, 569-608 und bei Muratori III wiederholt. Stücke bei Mab. II, 30. 127. 1095-1100. Vollst. jetzt bei Migne CXXXV, 494-886. Vgl. über das ganze Werk Hist. litt. de la France VI, 318-321. Entlehnung der Characteristiken aus den Epitaphien der Päbste, NA. XIII, 236.

[13] Flodoardi Historia Remensis ecclesiae, mit Anhang bis auf Adalbero, ed. Sirmond. 1611: Colvener. Duaci 1617, Bibl. Patrum Lugd. XVII, 500: Bouquet VIII, 154-175 unvollständig; edd. Heller et Waitz, MG. SS. XIII, 405-599 (ohne den Anhang). Kritik von Longnon im Répert. des travaux historiques. Die II, 19 aufgenommene Visio Raduini (oben [→ S. 211]) kommt abgesondert vor u. ist NA. XI, 262 gedruckt. Der Ausg. von Pithou (1588) sind Visiones Flotildae von 940 angehängt. — Oeuvres de Flodoard ed. Le Jeune (Text mit Uebersetzung) Reims 1854. — Series archiepp. Rem. (nur Namen) SS. XIII. 381. 750. Annales Remenses 830-999, nicht gleichzeitig, ib. 81; Ann. S. Dionysii Remenses 845-1190, p. 82-84; Ann. S. Nicasii Rem. 1197-1309, p. 84 bis 86.

[14] Flodoardi Annales ed. Pertz MG. SS. III, 363-408. Baehr, S. 188. Giesebr. I, 779. Ueber den von Pertz nicht benutzten Cod. Paris. Fonds latin 9768, nach Nithard, s. NA. VI, 482. Cod. Christ. 633, NA. X, 224.

[15] Gesta epp. Camerac. I, 102.

[16] Der Name ist Hypothese, Richer hat nur den Anfangsbuchstaben, und in den Reimser Urkunden der Zeit findet sich nur dieser Name.

[17] Er war auch Lehrer des Königs Robert nach der Satire des Bischofs Adalbero von Laon, wo er Neptanebus genannt ist, was auf Gerbert gedeutet wird. Péchenard de schola Rem. X saeculi Par. 1876 habe ich nicht sehen können.

[18] Vor Otto's II Tod, nach D. J. Witte, Lothringen in der zweiten Hälfte des zehnten Jahrhunderts (Diss. Gott. 1869) S. 43, wo auch viel Widerspruch gegen Olleris neue Anordnung der Briefe ist.

[19] Gerberti epistolae bei Duchesne II, 789-844. Opera ed. Olloris, 1867, 4. Verse von ihm in N. Jahrb. f. Philol. 1867, XCV, 708-710. Die Briefsammlung von Gerbert als eine Geschichtsquelle. Krit. Monogr. Nach den Hss. von N. Bubnow, Petersb. 1888 (russisch). Lettres publ. avec une introd. et des notes par Jul. Havet, Paris 1889 (NA. XV, 223). Anz. beider von Kehr, HZ, LXIV, 274-277. Zur Zeitbestimmung der Briefe auch Sickel, Mitth. d. Inst. XII, 209 ff. Vgl. Wilmans in Ranke's Jahrbüchern II, 2, 141-175. Giesebr. I, 787. Hock, Gerbert oder Pabst Sylvester II und sein Jahrhundert, Wien 1837. M. Büdinger, Ueber Gerberts wissenschaftliche und politische Stellung, Cassel 1851. Cantor, Mathematische Beiträge S. 304 ff. eingehend über seine mathematischen Schriften; Gesch. d. Mathematik I, 728-751; Zts. f. Math. u. Physik, Hist. litt. Abth. XXXIII, 3, 101 ff. gegen die Verwerfung der Geomotria Gerberti von H. Weissenborn, Gerbert. Beiträge zur Kenntniß d. Math. d. MA. Berl. 1888. Prantl, Gesch. d. Logik II, 53-57, H. Reuter, Gesch. der relig. Aufklärung im Mittelalter (1875) I, 78-84. K. Schultess, P. Silv. II als Lehrer u. Staatsmann. Wiss. Beil. zum Osterprogr. d. Wilh. Gymn. in Hamb. 1891. Ders. Die Sagen von P. Silvester II, Hamb. 1893. A. Graf, Die Quellen der Legenden von S., Nuova Antologia 1890 Mz. 16. Daß der Sermo de dignitate sacerdotali nicht von ihm sein kann, erweist Jul. Harttung, NA. I, 587-593. Ders. bezweifelt Forsch. XVII, 390 seinen Aufruf zum Kreuzzug; dagegen H. v. Sybel, Gesch. d. ersten Kreuzzuges (1881) S. 458. Die Questio Girberti papae im Pariser Cod. 10444 enthält eine philos. Untersuchung, NA. II, 625. Cod. Vat, 3101, Arch. XII, 232. Merkwürdige Sagen über Gerbert bei Gualt. Mapes de nugis curialium ed. Wright (Camden Society) 1850. Vgl. auch Döllingers Pabstfabeln. Ein Gedicht über seine Magie e cod. Salem, s. XIII, Ortus remensis, bei Gerbert, Iter Alem. (1765) p. 246. ed. II p. 258. Mone's Anz. II, 188.

[20] MG. SS. III, 658-693.