[11] SS. Meroving. II, 475-508. Auszug Geschichtschr. XI (VII, 2) S. 157-159.
[12] ib. S. 509-524.
[13] Vgl. NA. XVII, 223.
[14] Ueber ihn und seine Biographen Baudemund und Milo s. Rettberg I, 554. Brosien S. 49.
[15] Eine seltsam sagenhafte Aufzeichnung in einem Leidener Cod. s. XII läßt die röm. Lehrer vor den Hunnen und andern Barbaren nach Irland flüchten, mitgeth. v. Luc. Müller, Neue Jahrbb. f. Philol. XCIII, 389.
[16] Vgl. F. Keller, Bilder und Schriftzüge in den irischen Manuscripten der schweizerischen Bibliotheken (Mittheilungen der Antiquarischen Gesellsch. in Zürich VII, 3) 1851. Wattenbach, die Congregation der Schottenklöster in Deutschland, in der Archäologischen Zeitschrift von Otte und von Quast, Heft 1 und 2. Hauréau. Écoles d'Irlande, Singularités hist. (1861) p. 1 bis 36. Arbois de Jubainville, Introduction à l'étude de la litt. Celtique. Die seltsamen Ansichten Ebrards über die Culdeer in der Zeitschr. f. hist. Theol. XXXII u. XXXIII (Die Irische Missionskirche 1873. Bonifatius, der Zerstörer des Columbanischen Kirchenthums auf dem Festlande, 1882) kann ich nur erwähnen, um davor zu warnen. Hier ist Friedrichs Polemik durchaus zutreffend. Auch O. Reich bekämpft sie. Jetzt kann verwiesen werden auf Loofs, Antiquae Britonum Scotorumque ecclesiae quales fuerint mores etc. Lips. 1882. Keledei, verheirathete Anachoreten, kommen erst im 8. Jahrh. auf, nach R. Pauli's Anz. von Skene, Celtic Scotland II, GGA. 1878. S. 1015 ff.
[17] Vgl. Rettberg II, 35. G. Hertel, Ueber des h. Columba (so schrieb er selbst seinen Namen) Leben u. Schriften, bes. über seine Klosterregel. Zeitschr. f. hist. Theol. 1875. III, 396-454. Hauck I, 240-276. Vita S. Columbani auct. Jona abb. Bobiensi, Mab. Actt. II, 5. Im Ausz. übers. von Abel, hinter Fredegar. Daran schließt sich als zweites Buch die V. Attalae abb. Bob. (Mab. II, 123) und Eustasii (S. 116); die Vita Burgundofarae oder Gesta in coenobio Ebroicensi (S. 439) und V. Bertulti abb. Bob. (S. 160). Ueber die aus der Vita Eustasii schöpfenden Biographen des Agilus und der Salaberga s. Büdinger, SB. der Wiener Akad. XXIII, 372-383. Brosien S. 51. Columbans Schüler, der Ire Deicolus, stiftete Lutra (Lure oder Saint-Diey), welches nach gänzlichem Verfall mit Otto's I Hülfe hergestellt wurde durch Baltram, dem sein Neffe Werdolf folgte (Dümmler Otto I S. 309). Dieser veranlaßte die Aufzeichnung der Vita S. Deicoli, Acta SS. Jan. II, 199 bis 210. Mab. II, 102-116. Weil Lutra an Waldrada gekommen war, finden sich darin sagenhafte Nachrichten über Lothar II. — Versus de Bobuleno abbate, einen alphabetischen Rhythmus auf Bertulfs Nachfolger in Bobio, nicht gleichzeitig u. ohne viel Inhalt, hat Dümmler herausgegeben, NA. X, 334.
[18] Im J. 590 nach G. Hertel, Anm. z. Gesch. Columba's, Zeitschr. f. Kirchengesch. III, 145-150. — Ueber C. Briefe s. Krusch, NA. X, 84-88; Gundlach ib. XV, 497-526; Seebass ib. XVII, 243-259 u. Entgegnung v. Gundlach S. 425-429. — E. Dümmler, NA. X, 190, wo er das Ruderlied En silvis caesa herausgiebt, vermuthet einen jüngeren irischen Dichter Columban, spätestens aus der ersten karoling. Zeit, der mit Horaz und Vergil vertraut war. Manitius, Gesch. d. christl. lat. Poesie, S. 390 für unsern Columban.
[19] In dem Antiphonarium monasterii Benchorensis, ed. Muratori, Anecdota Bibl. Ambros. IV, 121-159 (Verbesserungen von A. Peyron, Ciceronis Orationum Fragmenta, 1824, Anhang S. 224-226). Vgl. Manitius S. 482. Bei demselben Antt. III, 817 der wichtige Catalog der Bob. Bibliothek saec. X. Sacramentarium Gallicanum aus Bobio in Halbuncialschrift saec. VII, ed. Mabillon, Mus. Ital. I, 2, 273-397. Von Luxeuil aus ist c. 657 Corbie durch die Königin Balthilde gestiftet, daher Notizen von dort im Calend. Corbeiense, gedr. NA. X, 91.
[20] Möglich, daß Columban selbst noch die arianischen Schriften sammelte, um sie zu widerlegen, wie Krafft, De fontibus Ulfilae Arianismi p. 18-20 annimmt, weil alle gothischen Reste von da stammen. Ob man sie aber damals noch verstand? Nicht lange nachher begann man sicher zu rescribiren. Ebrard in der Zeitschr. f. hist. Theol. XXXII, 403 giebt die merkwürdige Inschrift des Cod. Erlang. von Hieron. de viris ill. (mit dem üblichen Lesefehler quum st. quoniam), wonach es scheint, als sei unser Text durch Columban aus einer beschädigten Handschrift auszugsweise hergestellt.