[16] Hierüber s. Dümmler, NA. IV, 98-101, und die Ausg. Poet. Carol. I, 1-19, vgl. II, 687.
[17] Diese überaus wichtige, auch über B.'s Zeit hinausreichende Sammlung liegt jetzt in der ersten kritischen Ausgabe von Jaffé vor, Bibl. III, 8-315; eine neue von Dümmler ist bald zu erwarten. Vgl. Forsch. X, 397-426 gegen die chronolog. Behauptungen Dünzelmanns in seiner Gött. Diss. von 1869. Dieser hält jedoch einen Theil derselben, und vorzüglich die grundsätzliche Annahme willkürlicher Zufügung der Daten, aufrecht, und erklärt einige der Briefe für Stilübungen, Forsch. XIII, 1-32. H. Hahn, Noch einmal die Briefe und Synoden des Bonifaz, Forsch. XV, 43-124. Ein übersehener Brief des P. Zacharias, NA. I, 580-583, berichtigt von Loewenfeld, ib. IV, 173-175. Hahn, Ueber einige Briefe d. Bonif. Sammlung mit unbest. Adr. Forsch. XXI, 383-400. Hahn, Bonifaz u. Lul. Ihre angels. Correspondenten, 1883. Loofs, Zur Chronol. der auf d. fränk. Synoden bezügl. Briefe, Leipz. Diss. 1881, vgl. NA. VII. 418. P. Ewald üb. die Fragmente in d. Brit. u. a. Canonensammlungen, NA. V, 284-295. Nürnberger, Verlorene Hss. der Briefe, NA. VII, 353-381. Die Bonif. Litt. der Magdeb. Centuriatoren ib. XI, 9-41. P. Ewald, Susanna u. Brannlinde, Deutung der chiffrirten Namen, NA. VII, 196-198. Dagegen Diekamp in d. Beschr. d. Wiener Hs. ib. IX, 9-28. Hahn, Die Namen der Briefe im Liber eccl. Dunelm. NA. XII, 109-127.
[18] Dagegen L. Oelsner, Jahrb. S. 490.
[19] Nach der seit Rettberg herkömmlichen Annahme am 5. Juni 755. Sickels und Oelsners Meinung, daß 754 das richtige Jahr sei, wird mit sehr erheblichen Gründen bekämpft von C. Will in d. Tüb. theol. Quartalschrift 1873 S. 510-533, worauf er auch in den Regesten der Mainzer Erzbischöfe S. 30 verweist.
[20] Vgl. die Einleitung B. Simsons zur Uebersetzung. Die Feindschaft zwischen den Fuldern und Lull, dem Gründer von Hersfeld, ist bekannt; bei Arndt, zur Uebersetzung der V. Bonif. S. 130, ist das Privilegium des Pabstes Zacharias für Fulda aus der Bonifazischen Briefsammlung mitgetheilt und wahrscheinlich gemacht, daß aus dem Mainzer Exemplar dasselbe ausgeschnitten ist. Ohne Kenntniß hiervon erweist Th. Sickel die Echtheit jener Bulle in den Beiträgen zur Diplomatik IV, 47-73. Vgl. Bibl. III, 228. Oelsner, Jahrbb. S. 487. Hahn, Forsch. XV, 87. Ewald, Regesta Pontiff. 2293. — Im Prolog hat Willibald die Epistola Victurii benutzt nach Br. Krusch, NA. IV, 171.
[21] Ausgabe von Pertz, MG. SS. II, 331-353. Uebersetzungen von H. E. Bonnell, Berl. 1856. 8. Külb, Sämmtliche Schriften des heiligen Bonifacius übersetzt, Regensb. 1859; von B. Simson und von W. Arndt, 1863 (diese Geschichtschr. 13. VIII, 2. in neuer Ausgabe), beide mit berichtigter Abtheilung der Capitel, jene mit sorgfältigem Commentar, Arndt mit Benutzung der ältesten Münchener (Freisinger) Handschrift. Nach dieser, grammatisch fehlerhaftesten, und der einsichtig corrigirten Reichenauer von Reginbert, hat Jaffé seine neue Ausgabe gemacht, Bibl. III, 422-471. Es folgen hier noch die Mainzer Passio und Auszüge aus Othloh und dem Presb. Ultraiectinus. Eine verkürzte Ueberarbeitung, irrig für älter gehalten, ist in den Analecta Bollandiana abgedruckt, s. Waitz, NA. VIII, 169-171. Eine interpolierte Legende, deren Angabe über die Stiftung der Kirche zu Hameln mit neuen Erweiterungen in die Hämelsche Chronik des Johann von Pohle übergegangen ist, hat O. Meinardus in der Zeitschr. d. hist. V. f. Niedersachsen 1882 herausgegeben. Nürnberger, Disquisitt. crit. im Progr. d. Bresl. Matthias-Gymn. 1892.
[22] S. über ihn vorzüglich das oben angeführte Werk von Hahn, Bonif. u. Lull, 1883. Ueber ein vielleicht von ihm selbst verfaßtes Epitaphium Forsch. XXII, 423; NA. VIII, 225. Ein nach der in Marburg wiedergefundenen Hs. wesentlich verbesserter Text Forsch. XXV, 177.
[23] So die authentische Form. Die älteren Ausgaben sind unbrauchbar neben der neuen von Holder-Egger, SS. XV. 80-117.
[24] Excerpta ed. Holder-Egger, SS. XV, 535-555.
[25] Nach Link im Klosterbuch der Diöcese Würzburg (1876) II, 538 bis 545 unzweifelhaft Tauberbischofsheim.